Ich bin neugierig auf: Watch Dogs

Watch Dogs

Die Welt der PC-Spiele hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Man könnte sagen, dass mit Kickstarter und Projekten wie Dwarf Fortress eine Revolution stattgefunden hat. Die Kommunikation zwischen Rezipient und Produzent hat sich so sehr intensiviert, dass viele medientheoretische Überlegungen und alle Arbeiten zum Thema Intermedialtiät veraltet scheinen. Sind wir in einem Zeitalter angelangt, in dem wir die großen Distributoren nicht mehr benötigen? Die Medienimperien, die sich den Konsumenten schaffen, um ihre Produkte zu verkaufen? Watch Dogs ist die Eier legende Wollmilchsau, die eine offene Spielwelt verspricht, schöner, größer und spannender, als die von GTA, ein Spielerlebnis von Täuschen und Tarnen wie in Hitman, mit einer ähnlich interaktiven Umgebung, die verschiedene Lösungswege für die Aufgaben bietet, wie Deus Ex, mit einer Bullet-Time wie in Max Payne als Sahnehäubchen obendrauf. Das der Protagonist ein Hacker ist, der die bestehenden, elektronischen Sicherheitssysteme unterläuft und für seine Ziele nutzt, wirkt beinahe ironisch. Offensichtlich soll Watch Dogs die großen, kommerziellen Spiele mit großen Budget in den Schatten stellen. Innovation und gute Ideen lagen in letzter Zeit   bei den kleinen Entwicklern, die ihre Projekte mittels Crowdfunding finanzieren. Mit Watch Dogs schlägt das Imperium zurück und ich bin neugierig darauf.

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